Roland Schaeffer im Taz-Blog

Roland Schaeffer ist Autor der Taz und hat in einem Blogartikel anschaulich ein Stück Geschichte beschrieben: Am 1. Mai 1986 alarmierte der 33-jährige Michael Sailer, ehemaliger Sprecher der Geschäftsführung des Öko-Instituts, die Bundespolitik: die radioaktive Wolke aus Tschernobyl hatte Deutschland erreicht.

Eine wilde Geschichte aus fernen Tagen?

„Am Nachmittag klingelte das Satellitentelefon, am Apparat war Michael Sailer vom Öko-Institut. Die Tschernobyl-Wolke sei angekommen, die Radioaktivität in Südhessen derart hoch, dass sie Menschen bleibend belasten könne, besonders Kinder.“

Lesen Sie die komplette Geschichte im Taz-Blog „Die Verantwortlichen“

Zitat
Kommentare
  1. Rainer Kirmse , Altenburg

    Jahrzehnte nur die Nutzbarkeit,
    Millionen Jahre Strahlungszeit;
    Hauptproblem der Kernenergie,
    Neben Gefahr der Havarie.

    ENDLAGER GESUCHT

    Gegen den GAU ist kein Land gefeit,
    Der Atomausstieg verhindert Leid.
    Deutschland hat die Weichen gestellt,
    Beispiel gebend für die ganze Welt.

    Kernenergie war mal der Renner,
    Auserkoren als Dauerbrenner.
    Atomstrom wurde huldvoll kreiert,
    Die Gefahren hat man ignoriert.

    Das Energieproblem schien gelöst,
    Bis Tschernobyl den Traum zerstößt.
    Fukushima brachte die Wende,
    Für Kernreaktoren das Ende.

    Wohin das strahlende Material?
    Die Suche entwickelt sich zur Qual.
    Atommüll ist nicht Stoff der Träume,
    Da öffnet man ungern die Räume.

    Tonnen von radioaktivem Kies,
    Aus für jedes Urlaubsparadies.
    Lager gesucht für die Ewigkeit,
    Grab für Relikte der Atomzeit.

    Rainer Kirmse , Altenburg

    Herzliche Grüße aus Thüringen

  2. Anette

    Lieber Herr Kirmse,
    vielen Dank für die lyrische Begleitung der Endlagersuche!
    Emotional trifft ihr Gedicht den Punkt!
    Herzliche Grüße aus der Blogredaktion des Öko-Instituts,
    Anette Nickels

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