Dr. Felix Chr. Matthes

Forschungskoordinator für Energie- und Klimapolitik am Öko-Institut und Mitglied in der Kohlekommission.

„Es ist ein akzeptabler Kompromiss“

Dr. Felix Matthes im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk zu den Ergebnissen der Kohlekommission in der Sendung B5 aktuell vom 28.01.2019.

[…] Mit dabei bei der „Pokernacht“ der Kompromissfindung war auch Felix Matthes vom Öko-Institut. Er hält das Ergebnis für durchaus akzeptabel. Bei den Kosten müsse man einfach im Kopf behalten, dass es sich um erste grobe Schätzungen handele, gerade was die Strompreiskompensation und die Entschädigungszahlungen an die Kraftwerksbetreiber angehe.

„Man darf auch nicht vergessen: Es geht um die Einsparung von sehr viel CO2. Dieser Entschluss wird über die Jahre etwa eine Milliarde Tonnen CO2 sparen und wenn man dann die Summen durch diese CO2-Einsparung dividiert, dann kommen da sehr vernünftige Vermeidungskosten für die Treibhausgase heraus.“ Felix Matthes, Mitglied der Kohlekommission

Nach Matthes‘ Einschätzung werden die Verbraucher nicht die Zeche für den Kohleausstieg zahlen. Denn auf Dauer werden wir Strompreise haben, die viel weniger empfindlich sind, die viel weniger auf die Schwankungen an den globalen Märkten reagieren, so der Energieexperte – und deshalb werde Deutschland am Ende des Tages in der Volkswirtschaft und bei den Verbrauchern von diesem Umstieg profitieren. […]

Zur Langfassung des Interviews ab Minute 7:10 in der BR Mediathek bitte hier klicken. Der Beitrag ist online abrufbar bis zum 4. Februar 2019

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