Dr. Matthias Buchert

Bereichsleiter Ressourcen & Mobilität am Öko-Institut und Experte für nachhaltige Ressourcenwirtschaft.

„Das Öko-Institut fordert indes, dass die Politik aktiver wird und das Feld nicht Glencore und Co. überlässt: Es brauche verbindliche Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung in der Batterietechnik. Dazu müssten ambitionierte Ziele bei der „Rückgewinnung strategischer Schlüsselrohstoffe“ gehören – Kobalt ist damit vor allem gemeint.
Matthias Buchert, Experte für Ressourcen und Mobilität bei Öko-Institut, warnt vor Untätigkeit. Die EU dürfe nicht zurückbleiben, müsse eigene anspruchsvolle Standards für den Umgang mit wertvollen Rohstoffen festlegen. Das Öko-Institut ist gerade im Auftrag der EU dabei, deren Batterierichtlinie von 2006 zu überprüfen.“

Aus: „Elektromobilität Schmutziges Kobalt aus dem Kongo“, Frankfurter Rundschau, 15. Mai 2018

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