Grenze zum Sperrgebiet in Fukushima. Quelle: Öko-Institut

Fukushima: „Uns wurde klar, hier kommt auch auf uns etwas zu“

Dr. Christoph Pistner, Quelle: Öko-InstitutDr. Christoph Pistner, Leiter des Institutsbereichs Nukleartechnik & Anlagensicherheit beim Öko-Institut, erinnert sich an den Tag der Katastrophe vor 10 Jahren zurück:

„Der 11. März 2011 war ein Freitag. Bereits am Morgen waren die Überschriften von einem schweren Erdbeben mit Tsunami online. Früh war klar, dass auch Atomkraftwerke betroffen waren. Doch das tatsächliche Ausmaß blieb lange unklar“, erinnert sich . Das Umweltforschungsinstitut ist 1977 aus der Anti-Atomkraft-Bewegung entstanden und gilt als eines der führenden Umweltforschungsinstitute in Deutschland. „Im Bereich waren die einen fast schon im Wochenende; andere aus unserem Bereich Nukleartechnik & Anlagensicherheit in einer halbtätigen Sitzung. Als sich dann die Ereignisse überschlugen und immer mehr Presseanfragen beim Öko-Institut ankamen, wurde klar, hier kommt auch auf uns etwas zu. Wir haben daher sofort versucht, einen internen Krisenstab aufzubauen und uns über die Ereignisse zu informieren. Durch unsere guten Kontakte zu japanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gelang es uns in den kommenden Stunden und Tagen, einen guten Überblick zu bekommen. So konnten wir rasch den vielen Medienanfragen Auskunft geben und die Situation, freilich von weitem, bewerten.“

Gesamtem Artikel „Zehn Jahre Fukushima“ im Naturstrom-Blog lesen

Web-Dossier „10 Jahre Fukushima“ des Öko-Instituts mit Informationen und Studien

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