#plastikfrei leben ohne Mikroplastik aus Pkw-Reifen, Quelle: Öko-Institut

#plastikfrei leben: Pkw-Reifen sind die Top-Verursacher von Mikroplastik

Familie Mattern achtet darauf, wie viel Mikroplastik sie verursacht. Seit Mutter Lena in der Zeitung gelesen hat, dass sich viel Mikroplastik beim Waschen aus Fleecejacken löst, kaufen die Matterns keine neuen Kleidungsstücke aus dem Material. In dem Artikel stand auch, dass sich Mengen an Mini-Plastik-Partikeln in Shampoos, Duschgels und anderen Pflegeprodukten befinden. Seitdem achtet Vater David in der Drogerie immer auf das Siegel „Mikroplastikfrei‘“.

Als Tochter Almira kürzlich von der Schule kam, überraschte sie ihre Eltern: „Wisst ihr was der allergrößte Mikroplastikverursacher ist? Der Abrieb von Autoreifen, wenn sie auf der Straße fahren!“ Die Eltern schauten sich ungläubig an. „Doch, das haben wir heute in Chemie gelernt“, sagt Almira. Lena und David recherchierten abends im Internet: Tatsächlich. Das stimmt! In den nächsten Wochen versuchten alle, weniger Mikroplastik zu verursachen. Amira fährt jetzt oft mit dem Fahrrad zur Schule, ihr kleiner Bruder Max läuft mit seinen Freunden im Laufbus zur Schule. Vater David ist ziemlich froh, dass ihm das stressige Eltern-Taxi zur Schule erspart bleibt. Er selbst genießt inzwischen den Weg zur Straßenbahnhaltestelle. Mutter Lena hat sich ein E-Bike gekauft, mit dem sie die 12 Kilometer bis ins Büro manchmal sogar schneller schafft als bisher mit dem Auto.

1. Das Problem

Der Abrieb von Pkw-Reifen ist einer Studie des Fraunhofer Instituts UMSICHT zufolge der mit weitem Abstand größte Verursacher von Mikroplastik. Reifenabrieb ist in Deutschland mit rund 100.000 Tonnen pro Jahr für ein Drittel des gesamten Mikroplastikeintrages verantwortlich.

In der Diskussion um die Vermeidung von Kunststoffen spielen aber Fahrzeugreifen bislang fast keine Rolle, obwohl jährlich große Mengen Altreifen anfallen und durch den beim Fahren verursachten Reifenabrieb große Mengen Mikroplastik in die Umwelt gelangen.

Reifen bestehen zu einem großen Anteil aus natürlichen und synthetischen verformbaren Kunststoffen, den Elastomeren. Daneben werden für die Reifenherstellung weitere Materialien und Stoffe wie zum Beispiel Stahl, Rayon-Kunstfaser, Polyamid-Kunststoffe und Industrieruß sowie Weichmacher und weitere Chemikalien benötigt.

Altreifen dürfen in Deutschland seit dem Jahr 2003 nicht mehr deponiert werden. Im Jahr 2016 wurden deshalb allein in Deutschland 577.000 Tonnen Altreifen stofflich verwertet oder bei der Zementherstellung verbrannt. Nur fünf Prozent der Altreifen werden runderneuert. Dabei wird nur die Lauffläche erneuert und damit der Einsatz von neuen Elastomeren vermieden. Lkw-Reifen werden deutlich häufiger runderneuert. Ein Grund dafür ist, dass es für Pkw viel mehr unterschiedliche Reifentypen gibt und starke Konkurrenz durch günstige Importreifen.

Trotz des Deponieverbots gibt es Pfade, über die Reifen-Material in die Umwelt gelangt. Neben der illegalen Entsorgung spielt der Reifenabrieb eine wesentliche Rolle. Obwohl Reifen – zumindest teilweise – aus biogenen Rohstoffen wie Naturkautschuk und Rayon bestehen, sind sie kaum oder gar nicht biologisch abbaubar. Deshalb kann Reifengummi jahrelang in der Umwelt verbleiben. Aufgrund der vielen Beschleunigungs- und Bremsvorgänge sowie Kurven in den Städten, ist der Abrieb dort besonders hoch. Gerade dort, wo er in die Kanalisation oder bei starkem Regen direkt in die Gewässer gelangen kann. Über die Verbreitungswege und Auswirkungen auf einzelne Lebewesen und ganze Ökosysteme ist heute noch wenig bekannt.

Mobilität: Zehnmal mehr Pkws seit 1960

Im vergangenen Jahrhundert hat sich mit dem Aufkommen von Autos das Mobilitätsverhalten der Deutschen grundsätzlich verändert. Während die Zahl anfänglich nur langsam stieg, verzehnfachte sich die Anzahl an Pkw seit dem Jahr 1960 bis heute. Pkw sind zum Massentransportmittel geworden. Mehr als die Hälfte aller Wege und dreiviertel der Personenverkehrsleistung wird heute per Auto zurückgelegt. Auch die gefahrenen Entfernungen sind stark gewachsen. Dadurch ist ein so genannter Lock-In-Effekt entstanden: Das Auto hat die Möglichkeiten gegeben, komfortabel große Distanzen zurückzulegen, was sich wiederum auf das Wohnumfeld ausgewirkt hat. Viele Orte wie Einkaufsmöglichkeiten, Arbeitsstellen, Behörden oder Ärzte sind oftmals nur noch schwer zu Fuß erreichbar. Gleichzeitig wurde die Straßeninfrastruktur ausgebaut, um dem zunehmenden Verkehr gerecht zu werden. Dieser Ausbau hat die Automobilität noch attraktiver gemacht, weshalb der Verkehr weiter wuchs. Die vielen Privat-Autos sorgen mit dafür, dass im suburbanen und ländlichen Raum der öffentliche Verkehr verringert wurde. Das wiederum befeuert den Pkw-Bedarf noch stärker. Für viele Menschen scheint es heute unmöglich, den Alltag ohne eigenes Auto zu bewerkstelligen.

Lebensgefühl: Freiheit & Status

Aber auch ein weiterer Aspekt spielt eine Rolle: Aufgrund der allgegenwärtigen Werbung ist das Auto für viele Menschen zum Symbol für Freiheit und Mobilität geworden. Es ist mehr als ein Transportmittel: ein Statussymbol. Deshalb werden die Autos auch immer größer, schwerer und schneller. Besonders in Städten wird dies durch geländegängige SUV deutlich, die für den städtischen Verkehr überdimensioniert sind und nicht in die vorhandene Infrastruktur passen. Aber auch Breitreifen, die noch mehr Mikroplastik verursachen, werden allein aus optischen Gründen genutzt.

Güterverkehr

Die Nachfrage nach Konsumgütern hat sich erhöht und die europäische Integration sowie die Globalisierung haben den Güterverkehr auf Lkws stark zunehmen lassen. Just-in-Time-Lieferung verringert die Lagerhaltung, dafür müssen Transporte schnell und flexibel erfolgen. Das können nur kleine Lkws und keine 500-Tonnen-Züge. Der umweltfreundlichere Transport auf Wasserstraßen und Schienen geschieht hauptsächlich für Massengüter.

Reifenkauf

Mehr Fahrzeuge, mehr Reifen. Ausgehend von den heutigen Anforderungen erscheint ein vollständiger Verzicht auf Reifen ausgeschlossen. Während Pkw-Reifen heute hauptsächlich auf Sicherheit optimiert werden, steht bei Lkw-Reifen daneben auch eine möglichst große Laufleistung im Fokus. Durch das EU-Reifenlabel haben Verbraucherinnen und Verbraucher die Möglichkeit, beim Reifenkauf den Kraftstoffverbrauch, die Lärmemissionen und die Nasshaftung zu vergleichen. Informationen zum Abrieb von Mikroplastik hingegen können noch nicht in die Kaufentscheidung einfließen.

Fahrweise & Reifendruck

Wenn Reifen mit einem falschen Reifendruck genutzt oder beispielsweise Winterreifen im Sommer verwendet werden, reibt sich mehr Mikroplastik ab als sowieso schon. Hier können Autofahrerinnen und Autofahrer den Kunststoffeintrag in die Umwelt minimieren. Gleiches gilt auch für eine Fahrweise mit weniger Bremsen und Beschleunigen. Die Ausbildung zu einer umweltfreundlichen Fahrweise sollte in den Fahrschulen ein stärkeres Gewicht bekommen, genauso wie die passende Reifennutzung.

Alles Erziehungssache!

Viel früher setzt dagegen die Verkehrserziehung an, die Kindern schon in der Grundschule die Vorzüge des Fahrradfahrens und Zu-Fuß-Gehens vermittelt. Statt mit dem Eltern-Taxi zur Schule gebracht zu werden, können die Kinder eigenständig werden, die Umwelt entlasten und in der Schule wacher und konzentrierter sein. Die Schulfreunde auf dem Weg zu treffen, macht auch Spaß. Schon heute werden immer mehr Laufbusse organisiert, bei denen sich Grundschulkinder an bestimmten Treffpunkten zu einer größeren Gruppe zusammenfinden und gemeinsam zur Schule laufen.

2. Handlungsbasierte Lösungsansätze: Mobil auch ohne Auto

Ob in der Arbeitswelt oder der Freizeitgestaltung, ob beim Einkauf oder in der Urlaubszeit: Ein vollständiger Verzicht auf Fahrzeugreifen scheint aufgrund des heutigen Lebensstils mit seiner grenzenlosen Mobilität schwer vorstellbar. Allerdings steht der Verkehrsbereich zum einen aufgrund notwendiger Schritte im Klimaschutz vor größeren Umbrüchen. Zweites könnten kunststoffbasierte Reifen durch bekannte Methoden besser genutzt werden, um weniger Mikrokunststoffe abzureiben.

Fahrräder in Städten: immer beliebter

Gerade in Städten, wo Autos mit ihrem enormen Flächenverbrauch für Parken und Fahren, durch ihre Luftverschmutzung, durch Staus und Lärm besonders stören, zeigt sich schon heute eine erfreuliche Entwicklung: Das Auto hat hier für viele junge Menschen als Statussymbol ausgedient. Die Lust am Fahrradfahren greift um sich und Radverkehr wächst rasant. Bürgerbewegungen setzen Volksentscheide durch, um die Straßen und Wege für Fahrradfahrinnen und Fahrradfahrer sicherer zu machen. Fahrradstädte wie Kopenhagen haben den Radverkehr durch eine bequeme Infrastruktur attraktiv gemacht.

Stadt: Roller, Autos und Fahrräder „To Go“

Die Zahl der Carsharing-Nutzerinnen und -Nutzer sowie Anbieter steigt seit einigen Jahren kontinuierlich. In großen Städten stehen tausende Free-Floating-Fahrzeuge zur Verfügung, die bei Bedarf ausgeliehen und andernorts abgestellt werden können. Gerade bei Carsharing-Fahrzeugen, die viel mehr gefahren werden als privat-Pkw, ist Reifenverschleiß ein wichtiges Thema. Hier können auf niedrigen Abrieb optimierte Reifen eingesetzt und Fahrerinnen und Fahrer mit elektronischer Unterstützung auf eine umweltfreundliche Fahrweise hingewiesen werden. Anreizsysteme, wie Fahrguthaben oder niedrigere Tarife, könnten dies verstärken.

Auch Fahrräder und Elektroroller werden immer mehr flexibel geteilt, ausleihbare elektrisch betriebene Tretroller setzen sich durch. Stadtbewohnerinnen und -bewohner, die nicht selbst fahren möchten, können in Innenstadtregionen auf Ridesharing-Fahrdienste zurückgreifen, eine Art Sammelruftaxi, die auf Abruf virtuelle Haltestellen abfahren und Fahrgäste an Bord nehmen.

Land: E-Bikes, Mitfahrgelegenheiten, ÖPNV

Auf dem Land fahren die Busse seltener, die Entfernungen sind größer und Supermärkte, Kinos und Theater weiter entfernt. Auch hier kann es helfen, Pkws zu teilen: Über das Smartphone können Fahrerinnen und Fahrer sowie Mitfahrerinnen und Mitfahrer verbunden und so Auto und Kosten geteilt werden. Zudem fahren immer mehr Menschen mit E-Bikes, um längere Strecken zu fahren. Pendlerinnen und Pendler können über neue Radschnellwege aufs Zweirad umsteigen. Andernorts beginnt man, den öffentlichen Nahverkehr zu flexibilisieren, um der privaten Auto-Nutzung eine Alternative entgegenzustellen. Durch einen Rufbus oder-taxi wird verhindert, dass stündlich ein fast leerer Bus eine festgelegte Strecke fährt. Stattdessen fahren Busse oder Sammeltaxis dann, wenn sie benötigt werden und fahren dabei auch Bedarfshaltestellen abseits der Strecke an.

Gewinn: Keine Inspektions-, Steuer- und Versicherungskosten mehr

Menschen, die nicht mehr mit dem eigenen Auto fahren, habe noch einen weiteren Gewinn: Sie müssen sich nicht um Reinigung, Wartung und Instandhaltung, nicht um Versicherung oder An- und Abmeldung der Fahrzeuge kümmern. Und: Sie verzichten nicht auf Mobilität, sondern nutzen eine bessere und für den jeweiligen Weg passende Mobilitätsart. Allerdings benötigen auch Busse, Carsharing-Fahrzeuge und Fahrräder kunststoffbasierte Reifen und erzeugen Reifenabrieb. In Summe werden die Umweltauswirkungen und der Reifenverbrauch jedoch wesentlich geringer ausfallen als bei der Nutzung von Privat-Pkw.

3. Technische Lösungen: Runderneuerung und Digitalisierung

Auch am Reifen selbst ist das Potenzial noch nicht ausgeschöpft. Ähnlich wie bei vielen Lkw-Reifen heute schon üblich, kann das Material von Pkw-Reifen auf geringen Abrieb und Langlebigkeit optimiert werden. Mögliche negative Effekte durch neue Reifenbestandteile wie Nanosilica, zum Beispiel die Giftigkeit und die Ausbreitungspfade des Abriebs, sollten von vorneherein erforscht und damit verhindert werden. Durch Kooperationen der Hersteller könnten die Reifenarten reduziert werden, so dass sich auch bei Pkw-Reifen die Runderneuerung durchsetzt. Technische Assistenzsysteme in den Fahrzeugen helfen in gefährlichen Situationen. Etwas längere Bremswege durch „Langlaufreifen“ gehen dann nicht auf Kosten der Sicherheit.

Zudem werden technische Entwicklungen helfen, den Reifenverbrauch und Abrieb zu verringern. Die Digitalisierung lässt Fahrzeuge und Infrastruktur miteinander kommunizieren und sorgt für einen Verkehrsfluss mit weniger Bremsen und Beschleunigen. Dadurch kann die Höchstgeschwindigkeit verringert werden, ohne die Reisezeit zu verlängern. Dies wirkt sich positiv auf Abrieb und Sicherheit aus und wirkt neuem Verkehr entgegen, der durch das bequemere Fahren entstehen könnte.

4. Regulatorische Lösungen: Finanzielle Anreize und normiertes Testverfahren

Durch rechtliche Maßnahmen kann die beschriebene Entwicklung gefördert werden. Mit der Entwicklung eines normierten Testverfahrens, das den Reifenabrieb zu unterschiedlichen Phasen eines Reifenlebens ermittelt, würde die Grundlage für die Weiterentwicklung des EU-Reifenlabels entstehen. Daraus können Mindestanforderungen oder Grenzwerte an den Abrieb festgelegt werden. Ein Markt für besonders abriebsarme Reifen könnte durch verbindliche Anforderungen in der öffentlichen Beschaffung belebt werden. Wird die Produzenten-Verantwortung ausgeweitet, können Reifenhersteller je nach Abriebsklassen ihrer Reifen an den Kosten der Straßenreinigung beteiligt werden.

Das EU Reifenlabel informiert Kunden beim Reifenkauf über den Rollwiderstand, die Nasshaftung, und das Außengeräusch. Ein niedriger Rollwiderstand wirkt sich positiv auf den Kraftstoffverbrauch aus. Auf dem Label werden die Reifen einem Energieeffizienzlabels entsprechend von den Herstellern in die Klassen A bis G eingestuft. Auch bei der Nassbremseigenschaft erfolgt eine Einstufung in Klassen von A bis F, wobei Reifen mit der Klasse A einen kürzeren Bremsweg als die der Klasse F besitzen. Daneben nennt das Label die Stärke des Außengeräusches, und zeigt anhand eines Lautsprechersymbols mit drei Ringen, welche Grenzwerte eingehalten werden. Drei Ringe bedeuten, dass der Reifen den bis 2016 gültigen EU-Grenzwert einhält, zwei Ringe, dass er den seit 2016 gültigen Geräuschgrenzwert einhält oder um bis zu 3 dB(A) unterschreitet. Ein Ring bedeutet, dass der Reifen besonders leise ist und den seit 2016 gültigen Grenzwert um mehr als 3 dB(A) unterschreitet. Der Reifenabrieb ist noch nicht Teil des Labels.

5.    End-of-Pipe: gezielte Straßenreinigung

Da sich der Eintrag von Mikroplastik durch die oben beschriebene Entwicklung zwar reduzieren, aber nicht verhindern lässt, können ergänzende End-of-Pipe-Maßnahmen dafür sorgen, dass der Eintrag von Mikroplastikpartikeln in die Ökosysteme verringert wird. End-of-Pipe-Aktivitäten sind additive Umweltmaßnahmen. Sie setzen nach der Entstehung der Partikel an. Da im Stadtverkehr besonders viel Abrieb zustande kommt, können zum Beispiel besonders betroffene Straßen gereinigt werden, um bei starkem Regen den Eintrag in Kanalisation und Gewässer zu verhindern. Verkehrsdaten können Informationen zu Hot-Spots liefern, um Partikel-Emissionen abzuschätzen. Auch Filteranlagen an besonders relevanten Gullys können den Eintrag mindern.

Dr. Andreas Köhler, Moritz Mottschall, Martin Möller sind Wissenschaftler an den Institutsstandorten Freiburg und Berlin. Im Spendenprojekt „Ohne Plastik leben – aber wie!?“ haben sie sich mit den Möglichkeiten und Auswirkungen eines Plastikverzichts auseinandergesetzt: mit den Gründen für die Kunststoffnutzung, mit den Erfahrungen von Verbraucherinnen und Verbrauchern bei der Plastikvermeidung, mit alternativen Materialien. Die Ergebnisse des Projektes werden unter #plastikfrei leben im Blog des Öko-Instituts veröffentlicht. Die komplette #plastikfrei leben-Serie in einem pdf-Dokument.

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