Dr. Manuela Schönau

Expertin für nachhaltige Individualmobilität am Öko-Institut

„Denkanstoß“

Das US-amerikanische Ridesharing-Start-up Uber wird heute zum ersten Mal an der Börse gehandelt – mit einer Bewertung von rund 82 Milliarden Dollar.

Ist der Fahrdienstleister tatsächlich eine Entlastung für verkehrsgeplagte Städte oder bewirkt er nicht vielmehr eine Kannibalisierung des Umweltverbunds? Die Verkehrsentwicklung durch Uber & Co. in San Francisco von 2010 bis 2016 spricht hier einen deutliche Sprache: eine Zunahme des Verkehrs um satte 62 Prozent! Auch in Deutschland ein drohendes Szenario?

Für mich stellt sich deshalb die Frage: Welche weiteren Rahmenbedingungen müssen wir in Deutschland setzen, um eine solche Verkehrsverlagerung (Modal Shift) zu verhindern?

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