Das Filmteam, Quelle: Christina Honig

Stiftung Zukunftserbe fördert Verfilmung des Buch “2084 – Noras Welt” von Jostein Gaarder

Was gibt uns in Zeiten der Klimakrise Hoffnung und die nötige Kraft, um uns für eine lebenswerte Zukunft einzusetzen? Diese Frage möchten Studierende der Filmakademie Baden-Württemberg mit einer Verfilmung von Jostein Gaarders Jugendbuch „2084 – Noras Welt“ beantworten. Die Stiftung Zukunftserbe, vom Öko-Institut vor mehr als 20 Jahren gegründet, fördert das Projekt mit einer Co-Finanzierung. Derzeit läuft eine Crowdfunding-Kampagne des Filmteams, an der sich auch Einzelpersonen beteiligen können.

Die von der Stiftung Zukunftserbe geförderten Projekte sollen dazu beitragen, dass die nächsten Generationen eine „gute Welt“ erben. Hier setzt das Filmprojekt „ANNA – Tales for tomorrow“ an: Basierend auf dem Buch „Noras Welt“ von Jostein Gaarder wird der Film die Auswirkungen in der Zukunft und den entsprechenden Handlungsbedarf von heute aufzeigen. Somit beschäftigt er sich schon jetzt mit dem Zukunftserbe und einer perspektivischen Rückschau aus Sicht einer nächsten Generation. Der Kurzfilm wird als deutsch-norwegisches Projekt an der Filmakademie Baden-Württemberg produziert. Die voraussichtliche Premiere des Films soll im Dezember 2022 stattfinden.

Trailer und Filmteam kennenlernen:

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Inhalt

Was gibt uns in Zeiten der Klimakrise Hoffnung und die nötige Kraft, um uns für eine lebenswerte Zukunft einzusetzen? Die 15-jährige Norwegerin Anna setzt sich für den Schutz des Planeten ein, bezweifelt aber zunehmend, dass ihr Handeln überhaupt noch einen Nutzen hat. Ihre Suche nach Antworten führt sie ins Jahr 2082, in dem sie ihr von Klimakatastrophen gezeichnetes Norwegen kaum wiedererkennt. Dort begegnet sie nicht nur ihrer eigenen Enkelin, sondern auch ihrem älteren Selbst: Einer alten, zynischen Frau, die den Kampf gegen die Klimakrise längst aufgegeben hat. Doch da ist auch noch Nova, Annas Enkelin, die ihre Zuversicht trotz der scheinbar aussichtslosen Situation noch nicht verloren hat.

Zitat des Filmteams: „Langer Rede kurzer Sinn: Mit diesem Film wollen wir viele Menschen dazu inspirieren, sich weiter mit dem Thema Klimakrise zu beschäftigen, egal wie düster es auch erscheinen mag. Jeder Einzelne von uns hat das Potenzial, etwas zu verändern, und das müssen wir verstehen. Wir wollen auf künstlerischer, sozialer und ökologischer Ebene einen Unterschied machen. ANNA – Tales for Tomorrow will Menschen dazu bringen, über das wichtigste Thema unserer Zeit zu diskutieren. Dies ist eine von vielen Geschichten, die zeigen, wie Menschen aktiv werden und für ihre Visionen einstehen: Tales for Tomorrow!“

Produktion: „green shooting“

Der Film soll nach den Grundsätzen des „green shooting“, der nachhaltigen Filmherstellung produziert werden. Denn auch eine Filmproduktion verbraucht Energie und Ressourcen. Daher beginnt die Verantwortung am Filmset mit der Verpflichtung zur Einhaltung der Nachhaltigkeit-Standards in der Filmproduktion. Diese beinhalten u.a. CO2-armes Reisen, Abfallvermeidung, Einsatz energiesparender Technik und pflanzenbasiertes Catering. In diesen Prozess werden auch Cast und Crew einbezogen, um ein Verständnis dafür aufzubauen, was nachhaltige Produktion bedeutet.

Crowdfunding

Für den Film wird noch Geld benötigt, die Crowdfunding-Kampagne läuft auf startnext.

Andrea Droste leitet das Vorstandssekretariat und Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung Zukunftserbe. Die Stiftung Zukunftserbe wurde im Jahr 2000 vom Öko-Institut e.V in Freiburg gegründet. Das Ziel ihrer Arbeit ist, künftigen Generationen eine lebenswerte Welt zu sichern.

Möchten Sie diesen Beitrag kommentieren?

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.